IG KLETTERN THÜRINGEN
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vom Samstag, 01.07.2006 00:00

IG Klettern Thüringen inaktiv

Die IG Klettern Thüringen ist nicht aktiv; die Arbeit ist an den Landesverband Thüringen des DAV e.V. übergeben wurden; der die Interessen der Kletterer ebenso in Thüringen vertreten will.

 

vom Dienstag, 15.11.2005 11:13

Zonenregelung ?!


  • Zone 1: Ruhezone, hier wird grundsätzlich nicht geklettert

  • Zone 2: Klettern nur auf den vorhandenen Routen bis zum Umlenkhaken, keine Neutouren (Neutouren evtl. nach Rücksprache mit der zuständigen Behörde möglich)

  • Zone 3: Klettern auf den vorhandenen Routen, außerhalb von Vegetationszonen sind Neutouren mit Umlenkhaken möglich


 

vom Dienstag, 15.11.2005 11:12

Felsen in Döbritz

Weiter Probleme bestehen derzeit an den Felsen in Döbritz, wo eine Sperrung des Gebietes droht.
Weitere Diskussionen zwischen den Zuständigen erfolgen noch diese Woche, die Aussichten sehen gut aus.

 

vom Dienstag, 15.11.2005 11:10

Thüringener Fels

Aufgrund der der Entwicklung in den letzten Monaten wird es in naher Zukunft für alle Felsen Thüringens eine Zonenregelung geben. Die zuständigen Verbände (UNB, IG Klettern, DAV/ TBB) werden diese Zonenregelung festlegen. Mit der Einteilung in die Zonenbereiche werden dann auch Veränderungen an den Felsen vorgenommen werden müssen, bsp. Umlenker. Auch hier wurde von den zuständigen Verbänden schon Vorarbeit geleistet.
Weitere Informationen dazu werden in Zukunft veröffentlicht. Hilfeleistungen zum Anbringen dieser Haken sind gern willkommen.

Diese Zonenregelung sorgt dann hoffentlich für Klarheit unter den Nutzern der Felsen wie auch den anderen Publikum der Naturwelt um die Felsen Thüringens. Es ist unumgänglich die Regelung einzuführen, da es immer wieder zu kontroversen Diskussionen der einzelnen Verbände und Einzelpersonen kommt.
Der Umgang mit dem Klettersport soll im Einklang mit der Natur erfolgen. Deshalb wünschen wir, dass die Regelung von allen Beteiligten unterstützt wird.

Als Hinweis ist anzufügen, dass ein nichtvorhandenes Schild im Bereich der Felsen keine Aussage darüber ist, dass es keine Regelung für dieses Gebiet gibt. Die Nutzer der Felsen haben sich in Eigenverantwortung um die Regeln, welches dort gültig sind, des Gebietes zu informieren.
In Zukunft wünschen wir uns, dass auch Kletterführer darüber informieren. Bitte haltet euch an diese Regeln – nur so ist der Erhalt der Felsen für den Klettersport in Thüringen gewährleistet.

Außerdem möchten wir noch mal auf brisante gebiete hinweisen, die ihren Schutz schon seit vielen Jahren haben. Bitte respektiert diese Regeln, da es sonst nur zu unnötigen Problemen für die zuständigen Personen kommt.

Folgende Felsen besitzen den Status des Kletterverbotes (Zone 1):


  • Torstein

  • Backofenloch

  • Habichtskopf (im Zeitraum 1.01. bis 31.07.; außerhalb dieses Zeitraumes Zone 2)

  • Falkenstein im Ungeheuren Grund

  • Hainfelsen



Status Zone 2 ist in folgenden Gebieten wirksam:

  • Treppenstein

  • Kilianstein


 

vom Dienstag, 15.11.2005 11:04

Hangstein (Mosbach, Eisenach)

Im Einverständnis mit den zuständigen Behörden sind die Schilder am Hangstein derzeit ungültig. Dies liegt aber nur daran, dass eine schriftliche Erklärung fehlt. Trotzdem ist nicht zu vergessen, dass es sich hier um ein geschütztes Gebiet handelt. Die neuen Schilder sorgen nur für eine Aktualisierung der Felsinformation vor Ort.

Der westliche Hangstein könnte in Zukunft den Status der Zone 1 erhalten, da dort der neue Horst des zu schützenden Vogels angebracht ist.
Hier sollte sich auch jetzt schon an diese Einteilung gehalten werden, denn nur so ist ein weiteres Auskommen mit den Naturschützern zu gewährleisten. Die Vergangenheit zeigt, dass man in gemeinsamen Gesprächen die Regelung durchsetzen konnte und der Uhu sich an den neuen Horst gewöhnt hat. Dadurch konnte bisher eine Sperrung des Gebietes verhindert werden. Solche Beispiele sind aber nur durchführbar, wenn alle Nutznießer sich beteiligen.

 

vom Montag, 18.07.2005 15:53

Es gibt Neuigkeiten !

Nach langer Zeit, wir haben drei Monate Verzug, sind jetzt alle Vorbereitungen getroffen, so dass alles nach einer vernünftigen, wenn auch nicht kompromisslosen Lösung aussieht.

Der Stand der Dinge ist folgender, den wir aus dem Schreiben der Unteren Naturschutzbehörde vom 4.07.2005 zitieren:
„ ... in Auswertung des vorliegenden Gutachtens zur Erfassung der Moose, Flechten und Farne an ausgewählten Flächennaturdenkmälern ... wurde zur Ausübung des Klettersports an ausgewählten Flächennaturdenkmälern folgendes festgelegt (Zitierung wörtlich, Fehler eingeschlossen):

1. Festhalten am Kletterverbot für ausgewiesene Flächennaturdenkmäler Lipsenstein und Moosburg und in das Planung befindliche GLB Bärenstein.

2. Festhalten zu den Felsen:
Heinrichsbacher Stein:


  • · Klettern möglich, kein Ausstieg über die Hangoberkante

  • · Anbringen von Umlenkhaken

  • · Aufstellen eines Beschilderungsplanes und Anbringen der Schilder durch Klettervereine


Finkenstein

  • · Klettern möglich, kein Ausstieg über die Hangoberkante

  • · Anbringen von Umlenkhaken

  • · Aufstellen eines Beschilderungsplanes und Anbringen der Schilder durch Klettervereine


Hoher Stein

  • Klettern möglich, kein Ausstieg über die Hangoberkante
    (Anmerkung der IGK-Thueringen: Diese Forderung stand bisher nicht im Raum, dürfte auch wenig wirkungsvoll sein, da der Hauptbesucherstrom von Wanderern gestellt wird, die in jedem Fall den Gipfel als bedeutenden Aussichtspunkt nutzen wollen.)

  • Anbringen von Umlenkhaken

  • Aufstellen eines Beschilderungsplanes und Anbringen der Schilder durch Kletterverein mit Vorschlägen zum Schutz der Pfingstnelken im unmittelbaren Umfeld
    (Anmerkung der IGK-Thueringen: Durch den Verzicht auf die Erschließung neuer Routen ist unserer Meinung nach ein pfleglicher Umgang mit dem Pflanzenbestand gesichert), sowie der Blockschutthalde...“



„Über das Internet sind durch den DAV und die IG Klettern mit der Untere Naturschutzbehörde gemeinsam getroffene Festlegungen allen Klettersportlern zugänglich zu machen. Auf Veröffentlichungen in Kletterführern ist durch den DAV und die IG Klettern Einfluss zu nehmen.“

Ende der Zitierungen:
Das Ergebnis scheint recht vernünftig. Bedauerlich ist, das die Untere Naturschutzbehörde nicht auf unser Angebot reagiert hat, die Orts- und biologischen Artenkenntnisse der Mitglieder unserer Verbände für ein fachlich fundiertes Biotopmonitoring im Sinne einer wirklich engen Kooperation zwischen Untere Naturschutzbehörde und Kletterverbänden anzunehmen.
Bezüglich des Wanderfalkenschutzes am Hohen Stein steht es da wesentlich besser. Wir sind mit den ehrenamtlich Engagierten im Frühjahr 2005 so verblieben, dass wir (Falkenschutz und Kletterverbände) im Frühjahr eines jeden Jahres sehr eng zusammenarbeiten wollen. Näheres hierzu, wenn die Vereinbarungen abgeschlossen sind.

Wir hoffen, dass Ihr mit den Ergebnissen überwiegend zufrieden seid.

 

vom Mittwoch, 16.02.2005 12:28

Aktuelle Ergebnisse

Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Schmalkalden-Meiningen hatte im Herbst ein Gutachten zu Bewertung der Biotopeigenschaften von sechs ausgewählten Felsen im Landkreis in Auftrag gegeben. Mit dem Gutachten sollte ein Instrument bereit gestellt werden, das den Schutzwert, mögliche Beeinträchtigungen und Handlungsmöglichkeiten für den weiteren Umgang mit dem Klettersport an diesen Felsen beschreibt.

Der Gutachter kommt zu dem Ergebnis, dass eine Beeinträchtigung des Heinrichsbacher Steins sowie des Finkensteins nicht gegeben ist, wenn die Gipfelbereiche dieser Felsen nicht mehr betreten werden.
Am Hohen Stein dominieren verschiedene Schutzaspekte. Dies betrifft die Geröllschutthalden am Einstieg, verschiedene Flechten am Fels selbst, vor allem aber die Felsnelke rund um den Standplatz Schliggerweg. Der Gutachter empfiehlt die Sperrung des Hohen Steins, zumindest aber die Sperrung einiger Routen, deren Wegverlauf den Felsnelkenbestand berühren.

Während der Anfang Februar zwischen der UNB, dem DAV und der IG Klettern Thüringen geführten Beratung wurden zu allen drei Felsen konkrete Handlungskonzepte ausgearbeitet, sowie die enge Zusammenarbeit zwischen der UNB und den Verbänden vereinbart.

Derzeitiger Stand ist, dass an Heinrichsbacher Stein und Finkenstein der Gipfelausstieg zu vermeiden ist. Statt dessen werden am jeweiligen Routenende Umlenkhaken angebracht.
Vor allem bezüglich des Finkensteins ist darauf hin zu wirken, dass die Wendeschleife Richtung Ruppberg als Parkmöglichkeit genutzt wird. Bitte unterlasst es künftig, mit dem PKW bis an den Gipfel zu fahren.

Für alle relevanten Felsen wird ein Beschilderungs- bzw. Zonierungskonzept ausgearbeitet, wie es in der Fränkischen Schweiz erfolgreich eingeführt ist.

Auch am Hohen Stein soll Klettern weiterhin möglich sein. Im Frühjahr führen wir eine gemeinsame Ortsbegehung durch, um das Zonierungskonzept zu prüfen, die Wegführung zu besprechen und um die tatsächliche Gefährdung der Felsnelken durch den Klettersport zu prüfen.

Nach erfolgter Ausschilderung durch uns, notwendiger Rahmensetzung für die Ausführung des Klettersports (Frage der weiteren Erschließung von Routen), sowie weiteren Vorarbeiten soll das Klettern durch die UNB bis zu einer endgültigen Entscheidung einstweilig toleriert werden.

Vermutlich gibt es in jedem Thüringer Klettergebiet einige „Hausmeister“. Kletterer mit besonderer Ortskenntnis sind hiermit gebeten, für ihre Felsen einen ersten Entwurf für die Zonierung zu erarbeiten und diesen an die IG Klettern bzw. an den Landesverband des DAV zu senden.

Einzelheiten zum Zonierungskonzept und -vorgehen können bei Dirk Klingenberg und Jens Triebel erfragt werden.

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